Im Winter benötigen wir
viel Energie und Stabilität.

  

Der Winter ist eine optimale Jahreszeit, um aufbauende Kuren und gewebestärkende Rezepturen zu befolgen.

Im Winter rücken wir näher zusammen. Der Winter ist ayurvedisch betrachtet keine „tote“ Jahreszeit , sondern gleichzeitig die Zeit der Ruhe und des Neubeginns.

Wintereigenschaften sind: sehr kalt, windig, trocken, schneller und häufiger Wetterwechsel

Der ayurvedische Winter mit 5 Monaten ist in 2 Winterperioden beschrieben:

  • Hermanta Ritu – Früher Winter 22.Oktober bis 21.Dezember (Vata steigt an)
  • Shishima Ritu – Später Winter 22. Dezember bis 21. Februar (Vata ist hoch, Kapha steigt an)


Im späten Winter ist der Abbau von Körpergewebe gestoppt. Der Körper baut auf, um sich vor Kälte und Auszehrung zu schützen. Der Stoffwechsel ist immer noch sehr aktiv, doch um Gewebe aufzubauen, anstatt Gewicht zu verlieren. Sehr wohltuend im Winter ist, über den Tag verteilt heißes Wasser zu trinken. Regelmäßige Ölmassagen, warme Kleidung und der Verzicht auf kalte Nahrung (Rohkost, Blattsalate) und Getränke schützen uns.

 

Nahrungsmittel für die Winterzeit:

  • Nüsse, Samen, Trockenfrüchte, Fette (Butter, Öle v.a. Sesamöl, Ghee)
  • Getreide wie Buchweizen, Dinkel und Weizen
  • Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Möhren, Rote Beete, Spinat, Rüben, Zwiebeln
  • Eier, Milch, Sahne, Käse, Geflügel
  • Kräuter/ Gewürze wie Kardamom, Knoblauch, Kurkuma, Lorbeerblätter, Muskatnuss, Nelken, schwarzer Pfeffer, Zimt

        © Qeveda Heike Quendt, 2018.04