Buttermilch ist eines der beliebtesten Rezepte 
in der Ayurveda-Diätetik. 

Mit ihrer leichten und verdauungsanregenden Qualität

ist sie für alle Konstitutionstypen ein idealer Zwischensnack oder Appetitanreger. Die Buttermilch ist aus ayurvedischer

Sicht der Hit! Sie zählt zu den wertvollen Nahrungsmitteln, warum ist das so? Die Buttermilch nimmt mit ihren

Eigenschaften eine Sonderstellung bei der Familie der Milchprodukte ein. Statt schwer und schleimig ist sie leicht

und verdauungsfördernd. Sie kann idealerweise im letzten

drittel einer Mahlzeit eingenommen werden, um die Verdauungsenzyme nochmals anzukurbeln oder als leichte Zwischenmahlzeit gegen den Heißhunger und das

Energieloch am Vor- oder Nachmittag.

Gerade für Menschen mit einer Störung - wie Übergewicht, Antriebslosigkeit oder Diabetes - sollte die Buttermilch ein

fester Bestandteil des Speiseplans sein. Doch wir sprechen hier nicht von dem Buttermilch-Fertigprodukt aus der Dose im Kühlregal. Ayurveda meint die "echte" traditionelle Bauern-Buttermilch, die heute nur noch sehr schwer zu bekommen ist. Besser ist es also, eine Buttermilch nach ayurvedischem

Rezept selbst herzustellen.

 

Und das geht ganz einfach: 

  • • 2 EL Bio-Naturjoghurt
    • 300 ml Wasser 
    • 1 MS Steinsalz
    • etwas Kreuzkümmel, gemahlen

    • frische Kräuter


… zusammen im Mixer auf aufquirlen und anschließend trinken.

                Ayurveda

                Apropos: Lassis vs. Buttermilch. 

                • Die im indischen Restaurant so beliebten Lassis haben mit einer guten Ayurveda-Buttermilch nichts zu tun. Dies sind Joghurt-Milchshakes, die der stärksten Verdauung den gar ausmachen können und für die Gesundheit keinen positiven Effekt erzielen. 

                  • Besonders die "Touristen-Lassis" mit Banane, Ananas, Papaya oder Beerenfrüchten sind zwar lecker, aber eine tickende Zeitbombe mit schlacken-typischer Erkrankungsgefahr für die Haut, den Bewegungsapparat und die Atemwege.

                      © Qeveda Heike Quendt, 2018.04